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Intermediärer Erbgang

Beim intermediären Erbgang setzt sich keines der Allele durch: Der Mischerbige zeigt eine Zwischenform, etwa rosa Blüten aus rot und weiß. Dadurch hat jeder Genotyp einen eigenen Phänotyp.

Regeln

  • RR rot, WW weiß, RW rosa (Zwischenform)
  • F1 aus RR × WW: alle rosa
  • F2 aus RW × RW: rot : rosa : weiß = 1 : 2 : 1
  • Genotypen- und Phänotypenverhältnis sind gleich

Jetzt selbst lösen

Drei Aufgaben zu diesem Thema. Wahrscheinlichkeiten in Prozent als Zahl eintippen, z. B. 18,75.

Aufgabe 1 von 3Intermediärer Erbgang

Aufgabe

Bei Löwenmäulchen wird die Blütenfarbe intermediär vererbt: RR blüht rot, WW weiß und RW rosa. Gekreuzt wird eine rot mit einer rosa blühenden Pflanze (RR × RW). Wie viel Prozent der Nachkommen blühen rot, rosa und weiß?

Rot (RR) in %

%

Rosa (RW) in %

%

Weiß (WW) in %

%

Wahrscheinlichkeiten in Prozent als Zahl (25 oder 18,75), auf 2 Nachkommastellen gerundet; Allelfrequenzen als Dezimalzahl (0,02).

Beispiel mit Lösungsweg

Bei Wunderblumen wird die Blütenfarbe intermediär vererbt: RR blüht rot, WW weiß und RW rosa. Gekreuzt wird eine rosa mit einer rosa blühenden Pflanze (RW × RW). Wie viel Prozent der Nachkommen blühen rot, rosa und weiß?

Lösungsweg

  1. 1.Keimzellen: RW → R, W; RW → R, W
  2. 2.Kombinationen: RR 1/4, RW 1/2, WW 1/4
  3. 3.Intermediär: Jeder Genotyp hat einen eigenen Phänotyp, rot 25 %, rosa 50 %, weiß 25 %

Typischer Fehler: Wie beim dominant-rezessiven Erbgang rechnen und RW zu Rot zählen. Beim intermediären Erbgang ist der Mischerbige eine eigene Zwischenform, das Verhältnis bei RW × RW ist 1 : 2 : 1.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen intermediär und kodominant?

Intermediär: eine Mischform (rosa). Kodominant: Beide Merkmale zeigen sich nebeneinander, etwa Blutgruppe AB.

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