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Erwartungswert und Varianz einer diskreten Zufallsvariable

Der Erwartungswert ist die mit den Wahrscheinlichkeiten gewichtete Summe der Werte. Die Varianz misst die Streuung darum.

Beispiel mit Rechenweg

Die Zufallsvariable X hat diese Verteilung. Berechne Erwartungswert und Varianz.

xP(X = x)
10,10
20,20
40,50
50,20

Rechenweg

  1. 1.E(X) = Σ xᵢ · pᵢ = 1 · 0,10 + 2 · 0,20 + 4 · 0,50 + 5 · 0,20 = 3,50
  2. 2.Var(X) = Σ (xᵢ − E(X))² · pᵢ = 1,65
  3. 3.Alternativ: Var(X) = E(X²) − E(X)² = 13,9000 − 3,5000² = 1,65

Typischer Fehler: E(X²) mit E(X)² verwechseln.

Jetzt selbst rechnen

Drei Aufgaben genau dieses Typs, jedes Mal mit anderen Zahlen. Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Aufgabe 1 von 3Erwartungswert

Aufgabe

Die Zufallsvariable X hat diese Verteilung. Berechne Erwartungswert und Varianz.

xP(X = x)
00,30
10,40
30,20
40,10

E(X) (auf 2 Nachkommastellen)

Var(X) (auf 2 Nachkommastellen)

Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Formeln zum Thema
  • E(X) = Σ xᵢ · P(X = xᵢ)
  • Var(X) = Σ (xᵢ − E(X))² · P(X = xᵢ)
  • Verschiebungssatz: Var(X) = E(X²) − E(X)²

Typischer Fehler: E(X²) mit E(X)² verwechseln.

Häufige Fragen

Was ist der typische Fehler bei „Erwartungswert und Varianz einer diskreten Zufallsvariable“?

E(X²) mit E(X)² verwechseln.

Muss die Summe der Wahrscheinlichkeiten 1 sein?

Ja, bei einer vollständigen Verteilung immer. Das ist eine gute Kontrolle vor dem Rechnen.