Wirtschaft
VWL studieren: Inhalte im Grundstudium und wie du am besten lernst
VWL ist mathematischer, als viele erwarten. Modelle in Mikro- und Makroökonomie werden mit Ableitungen und Gleichungssystemen gelöst, dazu kommen Statistik und oft Ökonometrie.
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Typische Module im Grundstudium
Die Module heißen und liegen je nach Hochschule etwas anders. Diese tauchen in den meisten VWL-Studiengängen im ersten Jahr auf.
Mikroökonomie
Nutzenmaximierung, Kostenfunktionen, Marktformen, Elastizitäten. Grafiken verstehen und dieselben Ergebnisse rechnerisch herleiten.
Makroökonomie
BIP, Inflation, IS-LM, Geld- und Fiskalpolitik. Viele Modelle mit Gleichgewichten, die man auch grafisch erklären können muss.
Mathematik
Ableitungen, Optimierung mit Nebenbedingungen (Lagrange), lineare Algebra.
Statistik
Verteilungen, Schätzen und Testen als Grundlage für die Ökonometrie.
Rechnungswesen
An vielen Hochschulen auch in VWL Pflicht: Buchführung und Kostenrechnung.
So lernst du am besten
- 1
Grafik und Rechnung zusammen lernen
Jedes Modell einmal zeichnen und einmal rechnen. In der Klausur wird oft beides verlangt.
- 2
Herleitungen selbst machen
Gleichgewichte und Optimierungen aus dem Kopf herleiten statt Ergebnisse auswendig zu lernen.
Lernmethoden:Active RecallSpaced RepetitionFeynman-Methode
Typische Stolpersteine
- Modelle nur grafisch verstehen und an der Rechnung scheitern.
- Mathe-Grundlagen aufschieben, obwohl Mikro und Makro darauf aufbauen.
Häufige Fragen
Wie viel Mathe braucht man in VWL?
Deutlich mehr als in BWL: Ableitungen, Optimierung und lineare Algebra werden laufend in den Ökonomie-Modulen verwendet.
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