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Konfidenzintervall für den Mittelwert

Ein Konfidenzintervall gibt einen Bereich an, der den wahren Mittelwert mit einer gewählten Sicherheit überdeckt.

Formeln

  • σ bekannt: x̄ ± z · σ / √n
  • σ unbekannt: x̄ ± t(n − 1) · s / √n
  • Mindest-n für Fehlerspanne E: n ≥ (z · σ / E)², aufrunden

Jetzt selbst rechnen

Drei Aufgaben zu diesem Thema. Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Aufgabe 1 von 3Konfidenzintervall

Aufgabe

Wie groß muss die Stichprobe mindestens sein, damit das 99-%-Konfidenzintervall für μ höchstens ±1,0 breit ist? σ = 15, z = 2,576.

Mindest-n

Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Beispiel mit Rechenweg

Eine Stichprobe mit n = 64 hat den Mittelwert x̄ = 77,1. σ = 12 ist bekannt. Bestimme das 99-%-Konfidenzintervall für μ (z = 2,576).

Rechenweg

  1. 1.σ / √n = 12 / 8 = 1,5000
  2. 2.Fehlerspanne: z · σ / √n = 2,576 · 1,5000 = 3,8640
  3. 3.[77,1 − 3,8640; 77,1 + 3,8640] = [73,24; 80,96]

Typischer Fehler: Durch n statt durch √n teilen.

Stichprobe: n = 36, x̄ = 44,8, s = 9; σ ist unbekannt. Bestimme das 95-%-Konfidenzintervall (t-Quantil mit 35 Freiheitsgraden: 2,030).

Rechenweg

  1. 1.σ unbekannt → t-Verteilung mit n − 1 = 35 Freiheitsgraden
  2. 2.t · s / √n = 2,030 · 9 / 6 = 3,0450
  3. 3.[41,75; 47,85]

Typischer Fehler: Bei unbekanntem σ den z-Wert 1,96 statt des t-Quantils nehmen.

Häufige Fragen

Wann nimmt man t statt z?

Wenn σ unbekannt ist und aus der Stichprobe als s geschätzt wird, besonders bei kleinen Stichproben.

Was bedeutet 95 %?

Bei vielen Wiederholungen überdecken etwa 95 % der so berechneten Intervalle den wahren Mittelwert.

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