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Hoch-Tief-Punkt-Verfahren (Kostenauflösung)

Aus zwei Beobachtungen (Menge und Gesamtkosten) lassen sich die variablen Kosten je Stück und die Fixkosten bestimmen. Klausurklassiker.

Beispiel mit Rechenweg

In zwei Monaten wurden diese Gesamtkosten gemessen. Zerlege die Kosten mit dem Hoch-Tief-Punkt-Verfahren in fixe und variable Kosten.

MonatMengeGesamtkosten
niedrig2.50020.000,00 €
hoch3.50022.000,00 €

Rechenweg

  1. 1.kv = ΔK / Δx = (22.000,00 € − 20.000,00 €) / (3.500 − 2.500) = 2.000,00 € / 1.000 = 2,00 €
  2. 2.Kf = K₁ − kv · x₁ = 20.000,00 € − 2,00 € · 2.500 = 15.000,00 €

Typischer Fehler: Die variablen Kosten als K₂ / x₂ berechnen; darin stecken noch die Fixkosten.

Jetzt selbst rechnen

Drei Aufgaben genau dieses Typs, jedes Mal mit anderen Zahlen. Beträge mit oder ohne Tausenderpunkt.

Aufgabe 1 von 3Fixe & variable Kosten

Aufgabe

In zwei Monaten wurden diese Gesamtkosten gemessen. Zerlege die Kosten mit dem Hoch-Tief-Punkt-Verfahren in fixe und variable Kosten.

MonatMengeGesamtkosten
niedrig3.20034.000,00 €
hoch7.00062.500,00 €

Variable Kosten je Stück in €

€

Fixkosten in €

€

Beträge wie 12.500 oder 12500,50; Prozent als Zahl (12,5). Auf Cent bzw. 2 Nachkommastellen runden.

Formeln zum Thema
  • Gesamtkosten: K = Kf + kv · x
  • Stückkosten: k = K / x = Kf / x + kv
  • Hoch-Tief-Punkt: kv = (K₂ − K₁) / (x₂ − x₁), dann Kf = K₁ − kv · x₁

Typischer Fehler: Die variablen Kosten als K₂ / x₂ berechnen; darin stecken noch die Fixkosten.

Häufige Fragen

Was ist der typische Fehler bei „Hoch-Tief-Punkt-Verfahren (Kostenauflösung)“?

Die variablen Kosten als K₂ / x₂ berechnen; darin stecken noch die Fixkosten.

Was ist Fixkostendegression?

Mit steigender Menge verteilen sich die Fixkosten auf mehr Stück, die Stückkosten sinken.