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Konfidenzintervall bei bekanntem σ (z)

Ist die Standardabweichung der Grundgesamtheit bekannt, nimmt man den z-Wert. Geteilt wird durch √n, nicht durch n.

Beispiel mit Rechenweg

Eine Stichprobe mit n = 49 hat den Mittelwert x̄ = 87,3. σ = 12 ist bekannt. Bestimme das 99-%-Konfidenzintervall für μ (z = 2,576).

Rechenweg

  1. 1.σ / √n = 12 / 7 = 1,7143
  2. 2.Fehlerspanne: z · σ / √n = 2,576 · 1,7143 = 4,4160
  3. 3.[87,3 − 4,4160; 87,3 + 4,4160] = [82,88; 91,72]

Typischer Fehler: Durch n statt durch √n teilen.

Jetzt selbst rechnen

Drei Aufgaben genau dieses Typs, jedes Mal mit anderen Zahlen. Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Aufgabe 1 von 3Konfidenzintervall

Aufgabe

Eine Stichprobe mit n = 49 hat den Mittelwert x̄ = 53,1. σ = 15 ist bekannt. Bestimme das 90-%-Konfidenzintervall für μ (z = 1,645).

Untere Grenze (auf 2 Nachkommastellen)

Obere Grenze (auf 2 Nachkommastellen)

Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Formeln zum Thema
  • σ bekannt: x̄ ± z · σ / √n
  • σ unbekannt: x̄ ± t(n − 1) · s / √n
  • Mindest-n für Fehlerspanne E: n ≥ (z · σ / E)², aufrunden

Typischer Fehler: Durch n statt durch √n teilen.

Häufige Fragen

Was ist der typische Fehler bei „Konfidenzintervall bei bekanntem σ (z)“?

Durch n statt durch √n teilen.

Wann nimmt man t statt z?

Wenn σ unbekannt ist und aus der Stichprobe als s geschätzt wird, besonders bei kleinen Stichproben.

Was bedeutet 95 %?

Bei vielen Wiederholungen überdecken etwa 95 % der so berechneten Intervalle den wahren Mittelwert.