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Konfidenzintervall mit der t-Verteilung

Wird σ aus der Stichprobe geschätzt, nimmt man das t-Quantil mit n − 1 Freiheitsgraden statt z.

Beispiel mit Rechenweg

Stichprobe: n = 16, x̄ = 59,3, s = 5; σ ist unbekannt. Bestimme das 95-%-Konfidenzintervall (t-Quantil mit 15 Freiheitsgraden: 2,131).

Rechenweg

  1. 1.σ unbekannt → t-Verteilung mit n − 1 = 15 Freiheitsgraden
  2. 2.t · s / √n = 2,131 · 5 / 4 = 2,6638
  3. 3.[56,64; 61,96]

Typischer Fehler: Bei unbekanntem σ den z-Wert 1,96 statt des t-Quantils nehmen.

Jetzt selbst rechnen

Drei Aufgaben genau dieses Typs, jedes Mal mit anderen Zahlen. Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Aufgabe 1 von 3Konfidenzintervall

Aufgabe

Stichprobe: n = 36, x̄ = 34,3, s = 6; σ ist unbekannt. Bestimme das 95-%-Konfidenzintervall (t-Quantil mit 35 Freiheitsgraden: 2,030).

Untere Grenze (auf 2 Nachkommastellen)

Obere Grenze (auf 2 Nachkommastellen)

Komma oder Punkt, Brüche wie 1/6 gehen auch.

Formeln zum Thema
  • σ bekannt: x̄ ± z · σ / √n
  • σ unbekannt: x̄ ± t(n − 1) · s / √n
  • Mindest-n für Fehlerspanne E: n ≥ (z · σ / E)², aufrunden

Typischer Fehler: Bei unbekanntem σ den z-Wert 1,96 statt des t-Quantils nehmen.

Häufige Fragen

Was ist der typische Fehler bei „Konfidenzintervall mit der t-Verteilung“?

Bei unbekanntem σ den z-Wert 1,96 statt des t-Quantils nehmen.

Wann nimmt man t statt z?

Wenn σ unbekannt ist und aus der Stichprobe als s geschätzt wird, besonders bei kleinen Stichproben.

Was bedeutet 95 %?

Bei vielen Wiederholungen überdecken etwa 95 % der so berechneten Intervalle den wahren Mittelwert.